Schnarchen muss nicht sein! Professionelle Hilfe vom Zahnarzt „Schon   wieder   hast   Du   heute   geschnarcht!“   Ein   häufiger   Vorwurf   am Frühstückstisch. Viel    zu    selten    suchen    sich    Schnarcher    professionellen    Rat    und Unterstützung. Mit     30     Jahren     schnarchen etwa    30%    der    Männer    und 10%     der     Frauen,     mit     60 Jahren   etwa   60%   aller   Männer und   40   %   aller   Frauen   -   von den    Betroffenen    selbst    meist nicht wahrgenommen. Die      noch      eher      harmlosen      Folgen         sind         Heiserkeit, Halsschmerzen      oder      auch Mundtrockenheit.    Ganz    abgesehen    von    einem    unausgeschlafenen Partner. Nicht      wenige      Schnarcher      leiden      jedoch      oft      unbemerkt      an Atemaussetzern    (Schalfapnoe).    Im   Alter    von    30    -    60    Jahren    sind davon etwa 15% aller Männer und ca. 5% aller Frauen betroffen. Syptome    bei    nächtlichen    Atemaussetzern    können    Tagesmüdigkeit, mehrfaches     Erwachen,     nächtliches     Schwitzen,     Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel,    Libidoverlust,    Reizbarkeit    und    Depressionen sein. Zudem     steigt     das     Risiko     an     Bluthochdruck,     Herzinfarkt     und Schlaganfall zu erkranken. Die Lebenserwartung ist verringert. Patieten   mit   nächtlichen   Atemaussetzern   sind   4   -7   mal   häufiger   in Verkehrsunfälle verwickelt. Warum schnarchen Menschen überhaupt? Schnarchen   entsteht   durch   Schwingen   und   Flattern   von   Muskulatur und    Weichteilen    im    verengten    Rachen.    Weil    sich    die    Muskeln    im Rachenraum   während   des   Schlafes   entspannen,   kann   der   Unterkiefer mit    der    Zunge    nach    hinten    fallen.    Dabei    werden    die    Atemwege eingeengt.   Geringe   Gewebespannung   und   Übergewicht   können   sich zudem verstärkend auswirken. Hilfe für Schnarcher durch den Zahnarzt Zahnärzte    können    Schnarchern    helfen,    indem    sie    dem    Patienten individuell     eine     zweigeteilte     Zahnschiene     (Unterkieferprotrusions- schiene)   anpassen,   die   den   Unterkiefer   während   des   Schlafs   etwas nach   vorn   schiebt.   So   wird   der   Rachenraum   über   Nacht   offengehalten und   die   Muskulatur   besser   gespannt.   Die   oberen   Atemwege   bleiben frei, Atemaussetzer   vermindern   sich,   der   Schlaf   wird   wieder   erholsam. Moderne   Schienensysteme   ermöglichen   durch   stufenlose   Einstellung dabei einen perfekt abstimmbaren Tragekomfort. Die    Unterkieferprotrusionsschiene    gilt    inzwischen    bei    leichten    und mittelschweren    Schlafapnoen    entsprechend    den    wissenschaftlichen Leitlinien    als    die    Therapie    der    Wahl    und    sollte    gegenüber    einer alternativen Überdruck-Atemmaske bevorzugt werden. Gerne beraten wir Sie.
0049-(0)7761-936161
Zahnmedizin  Implantate  Oralchirurgie
Dr & Dr Dippel
(0049) 07761-936161